Patrick Swayze

Die Überschrift in Frau im Spiegel 49/08:

Der Glaube soll helfen

PATRICK SWAYZE hat nur noch wenige Monate zu leben

In dem Artikel lesen wir:
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„Patrick Swayze war immer ein Opti­mist. „Wenn du fest an etwas glaubst, wird es wahr”, sagte der 56- Jährige einmal. Doch jetzt lernt er, dass das nicht immer so ist. Seit neun Monaten kämpft der “Dirty Dancing”­Star gegen den Krebs in seiner Bauchspeicheldrüse. Sein Körper hatte zu­nächst auf die Therapie angesprochen, es ging ihm besser. 20 Kilo nahm der abge­magerte Schauspieler dank Eiweiß­Shakes wieder zu. Nun die neue Schock­Diagnose: Leberkrebs! Wie schlimm sein Zustand ist, verdeutlicht der amerika­nische Krebs-Spezialist Dr. Herman Kattlove: “Wenn sich der Krebs in der Le­ber ausbreitet, beginnt der letzte Count­down.” Swayze soll nur noch wenige Wochen zu leben haben. Seine Frau Lisa, 52, rief den Rest der Familie nach Chicago. Dort versuchen jetzt alle fest an Swayzes Besserung zu glauben. Vielleicht passiert ja doch noch ein Wunder…..“

More...Opti­mist zu sein ist zwar wesentlich besser bzw. wenn man positiv denkt, aber da fehlen noch einige „Zutaten“, die effektiver sind, um ein „krebsfreies“ Leben führen zu können! Mit dem Glauben verhält es sich ähnlich. Es kommt darauf an, wie man mit dem Glauben umgeht. Entstauben wir einmal unsere Bibel, da steht unter Lukas 17,19 u.a.:

Dein Glaube hat dich gerettet.

Es ist ganz normal, dass der Glaube zunächst einmal im tiefsten Keller ist, wenn man mit dem Krebs Bekanntschaft gemacht hat. Patrick Swayze hat aber recht, wenn er sagt: „Wenn du fest an etwas glaubst, wird es wahr”! Wollen wir also die obige Aussage in der Zeitung ganz fallen lassen: „Doch jetzt lernt er, dass das nicht immer so ist.“

Aus dem Artikel geht leider nicht hervor, welche Therapie gemacht wurde. Aber nach Infos im Netz war es eine Chemotherapie. Doch wie auch bei Horst Jüssen (s. vorigen Beitrag) erlitt er einen Rückschlag. Und die Aussage vom amerika­nische Krebs-Spezialisten Dr. Herman Kattlove kann ein Krebspatient am Wenigsten gebrauchen: „ Swayze soll nur noch wenige Wochen zu leben haben!“

Es gibt immer wieder Menschen, die pfeifen auf solch eine Behauptung, doch…… für die meisten bedeutet das eine Art Hinrichtung. Dazu könnte man auch sagen: „Geistige Beihilfe zum Selbstmord!“

Dazu Karl Walter Nowak in seinem Buch „Der Krebsheiler-Report“: „Besondere Suggestivkraft komme natürlich den Worten eine Arztes zu, da dieser für die meisten Menschen eine hohe Autorität besitze. Falls der Arzt ein hoffnungsloses Stadium von Krebs vermutet und dies auch sagt, bedeuten seine Worte in der Regel einen schweren Schock für den Patienten und seine Familie. Und dieser Schock wird einen noch größeren hemmenden Einfluss auf das ganz persönliche Befinden ausüben.“

Deutliche Worte, die sich jeder tief einprägen sollte. Und Karl Walter Nowak stellte anschließend die berechtigte Frage: „Ist es daher vielleicht nicht besser, die Krankheit einmal vorübergehend zu vergessen und einen völlig neuen Weg zu gehen?“

Schock = Konflikt-Schock

Es gibt aber auch Ärzte, die geben einen Krebspatienten Lebenshilfe statt Sterbehilfe….. Das wäre dann eine Beihilfe zum Leben! Deshalb ist es unbedingt erforderlich, nicht dahin zu gehen, wo man Angst gemacht bekommt!

Der verstorbene Arzt J. Hackethal war z.B. ein Arzt mit Augenmaß und Liebe! liebe.gif Ein Krebspatient braucht in erster Linie LIEBE liebe.gif , die er auch von einem weitsichtigen Arzt bekommen kann! Das ist dann schon der halbe Weg zur Gesundung bis hin zur Krebsheilung!

Angst zieht in den Sarg! Liebe liebe.gif zieht in den Himmel!

Nun lassen wir einmal Patrick Swayze einmal selbst zu Worte kommen. Auf den HP von „gala“ sagt er u.a. folgendes:

“Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine aggressive Krankheit und in dem Moment, in dem ich die Diagnose bekam, wusste ich, dass es der Kampf meines Lebens sein würde. Es ist ein Kampf und bisher habe ich gewonnen. Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die gut auf die Behandlung ansprechen. Es macht mich traurig, wie schäbig und rücksichtslos die Berichterstattung dieser Medien einen Schatten auf den guten Kampf werfen, den ich bislang führe.”
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Für ihn und seine Familie grenze dies an emotionale Grausamkeit, so Patrick Swayze zu den Gerüchten, er sei vom Krebs besiegt worden.

Auf einer anderen Seite von gala.de stand u.a. folgendes:

Patrick Swayze spricht acht Monate nach seiner Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs darüber, wie sehr ihm seine Arbeit geholfen hat: “Wie soll man eine positive Haltung bewahren, wenn dir die Statistiken sagen, dass du ein toter Mann bist?” Das fragte der Schauspieler in einem Interview mit der “New York Times”. Er hat die Antwort gefunden: mit viel Arbeit. Dennoch schätzt er die Situation so ein, dass er einen Krieg führe und erklärt:

“Egal, wie du es siehst, Chemo ist die Hölle auf Erden.”

Eine Reaktion zu “Patrick Swayze”

  1. K a m p f - d e m - K r e b s - B l o g » Blog Archiv » Krebsforschung: Milliardenzuschuss?

    […] Eine dpa-Meldung: „Der krebskranke US-Schauspieler Patrick Swayze hat sich mit einem Hilferuf an den amerikanischen Kongress gewandt. Der „Dirty-Dancing“-Star setzt sich für einen staatlichen Milliardenzuschuss für die Krebsforschung ein. „Unser persönlicher Kampf sollte auch ein nationales Anliegen sein“, sagte der 56-Jährige. Die Gesundheitsbehörde solle zehn Milliarden Dollar erhalten. „Schafft Arbeitsplätze, kämpft gegen Krankheiten und gebt Hoffnung“, fordert Swayze die Politiker auf…. […]

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